WSW Pilotprojekt: Neue Zukunft für Wärmespeicher

WSW Pilotprojekt: Neue Zukunft für Wärmespeicher

Der Bereich Energiedienstleistungen der WSW Energie & Wasser AG entwickelt gemeinsam mit der DIWO Home GmbH, und Stiebel Eltron das Konzept der Nachtspeichernutzung neu. In dem Pilotprojekt sollen die Nutzungsmöglichkeiten leistungsstarker Wärmespeicher in einem Mehrfamilienhaus der DIWO in Essen erprobt werden.
Ziel ist es, im Rahmen der Energiewende erneuerbare Energien und Wärmespeicher mit optimalen Regelmechanismen zusammenzubringen. Das Hauptaugenmerk liegt bei dem Projekt darauf, in welchem Maße Wärmespeicher dazu geeignet sind, die Schwankungen bei der regenerativen Stromerzeugung auszugleichen. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wird insbesondere im Winterhalbjahr von Windkraftanlagen viel Strom erzeugt, für dessen Speicherung die Wärmespeicherheizungen beste Voraussetzungen bieten. So ist in dem Projekt auch eine Teilnahme der Wärmespeicher am Regelenergiemarkt vorgesehen. Das heißt, dass die Geräte als variable Last zugeschaltet werden können, wodurch Überangebote an Strom nicht zu einem Abschalten von Windkraftanlagen führt. Gleichzeitig sollen durch die Nutzung dieser Möglichkeiten die Heizkosten für Mieter deutlich sinken. Um dieses Ziel zu erreichen, stellen die Projektpartner ihr Expertenwissen innerhalb der Kooperation zur Verfügung. Die DIWO Home GmbH, die sich in Deutschland auf die Neuentwicklung von wohnwirtschaftlichen Bestandsimmobilien spezialisiert hat, schafft mit energetischen Sanierungen komfortable Wohnungen, die zunächst in Essen diesen ersten Praxistest in Deutschland ermöglichen. Die leistungsstarken Wärmespeicher stammen von dem renommierten Unternehmen Stiebel Eltron, welches auf den Gebieten Erneuerbare Energien, Warmwasser- und Heiztechnik sowie Klimatisierung fundiertes Know-how besitzt. Die WSW als kompetentes Energieversorgungsunternehmen sorgen innerhalb des Projektes für eine intelligente Stromeinspeisung unter Berücksichtigung der optimalen Ladegrade bzw. –zeitpunkte. Die Machbarkeitsphase ist abgeschlossen. Nun konzentriert sich das Projekt auf die Umsetzung, wobei das Gesamtergebnis der erwarteten Effekte erst am Ende des Winters vorliegen wird.

 

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