Fernwärme

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Fernwärmeversorgung

Neue Fernwärmeleitung

Neue Fernwärmeleitung

Hier finden Sie alle Informationen und Termine rund um den Bau der Fernwärmeleitung.

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Kurze Geschichte der Fernwärmeversorgung

Fernwärme ist keine Erfindung der jüngsten Zeit. Das erste Städte-Fernheizwerk wurde bereits 1878 in Lockfort/USA in Betrieb genommen. In Wuppertal gab es ab 1908 eine Hochdruckdampf-Kesselanlage von der Müllverbrennungsanlage am Klingelholl zum Rathaus Barmen, die 1921 bis zur ehemaligen Badeanstalt Kleine Flurstraße erweitert wurde. Eine noch freie Leistung ermöglichte bereits 1925 die Belieferung mit Dampf von insgesamt 62 Abnehmern. 

WSW FERNWÄRME HEIZWASSER

 Auf den Wuppertaler Südhöhen wurde bereits 1976 eine Müllverbrennungsanlage gebaut. Heute wird dort auf dem neusten Stand der Technik und mit einer modernen Rauchgasreinigungsanlage dieser Müll so umweltschonend wie möglich thermisch behandelt. Bei diesem Prozess wird das Energiepotenzial des Mülls zur Stromversorgung und seit 1994 auch zur Heizwassergewinnung genutzt:

In einem Kessel wird durch die Verbrennung des Mülls Wasserdampf erzeugt. Der Dampf treibt zunächst eine Turbine zur Stromerzeugung an. Durch eine geeignete Auskopplung wird mit dem Abdampf aus der Turbine das Heizwasser des Heizwassernetzes erwärmt.

Diese mit der Stromerzeugung gekoppelte Nutzwärme gelangt über gut isolierte, im Erdreich verlegte Leitungen zu den Verbrauchern. Dazu gehören neben privaten Haushalten auch Gewerbe, Handel und Industrie.

Dort gibt das Heizwasser in den Übergabestationen die Wärme zum Heizen und zur Warmwasserbereitung ab. Das abgekühlte Wasser fließt wieder zum Müllheizkraftwerk zurück, wo es erneut aufgewärmt wird. Die Heizwasserversorgung ist demnach nichts anderes als ein großes Zentralheizsystem.

Die Heizwasserversorgung nutzt sinnvoll die Abwärme des Müllheizkraftwerks. So leistet das WSW Heizwasser nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur Umweltentlastung. Denn mit jedem Anschluss an das Heizwassernetz Südhöhe vermindert sich die Anzahl der schadstoffabgebenden Kamine in diesem Wohngebiet.

Steinkohle und Erdgas sind zu wertvoll, um damit nur Strom zu erzeugen. Deshalb machen wir mehr daraus: Strom und Fernwärme.

Mit der Fernwärme, egal ob Dampf oder Heizwasser, lässt sich problemlos heizen, Brauchwasser erwärmen und produzieren. Mit unseren Heizkraftwerken Barmen und Elberfeld sowie der Müllverbrennungsanlage wird mit modernster Technik Strom und Fernwärme umweltschonend und kostengünstig im Kraft-Wärme-Kopplungs-Prozess (KWK) erzeugt.

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TAB Heizwasser

WSW FERNWÄRME DAMPF

Wie wird der Dampf erzeugt? Die Kraft-Wärme-Kopplung

In einem Kessel wird Wasser durch Erhitzen verdampft. Ein Teil des Dampfes wird zur Stromerzeugung genutzt, den Rest zweigt man je nach Bedarf zur Fernwärmeversorgung aus der Turbine ab. Kraft (Strom) und Wärme (Fernwärme) werden gemeinsam erzeugt. Durch diesen Prozess werden die eingesetzten Primärenergien (Kohle und Erdgas) wesentlich besser ausgenutzt.

Der Wirkungsgrad, das ist das Verhältnis von gewonnener zu eingesetzter Energie, beträgt bei der Kraft-Wärme-Kopplung bis zu 80 Prozent, bei reiner Stromerzeugung im Allgemeinen nur bis zu 40 Prozent. Aus diesem verbesserten Wirkungsgrad ergeben sich auch erhebliche ökologische Vorteile, die sich in verringertem Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen zeigen.

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TAB Dampf

TAB Dampf-Anlage Ü

WSW Energiedienstleistungen • Telefon: 0202 569-5170 • E-Mail: energiedienstleistungen@wsw-online.de