FAQ Gewinnspiel

Was ist das für ein Gewinnspiel von den WSW?

Die WSW verlosen unter allen Teilnehmern, die eine Ölheizung besitzen, eine neue energieeffiziente Heizungsanlage (Gas, Fernwärme oder ggfs. eine andere Lösung) im Wert von 6.000 Euro. Die neue Anlage ist für Ein- und Zweifamilienhäuser ausgelegt. Sollte eine größere Anlage benötigt werden, ist der Gewinn als Zuschuss zur neuen Heizung zu betrachten.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Baujahr der Ölheizung, Baujahr des Hauses, Gebäudeart und Wohneinheiten müssen im Formular eintragen werden. Einsendeschluss ist der 15.06.2021.

FAQ Allgemein

Was ist mit dem Verbot von Ölheizungen gemeint?

Der Einbau einer neuen Ölheizung ist ab 2026 nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich, beispielsweise, wenn andere Versorgungsarten nicht ohne erheblichen Aufwand umsetzbar sind. Grundlage dieser Regulierung ist das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG). Hierüber will die Bundesregierung das Ziel klimaneutraler Gebäude bis 2050 erreichen.

Wen betrifft das neue Gebäude-Energie-Gesetz (GEG)?

Betroffen sind Eigentümer von Immobilien, mittelbar auch Mieter.

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird das Energieeinsparrecht für Gebäude strukturell neu konzipiert und vereinheitlicht. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, EEWärmeG) werden in einem neuen Gesetz, dem „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden“ (GEG), zusammengefasst.

Was hat der CO2-Preis mit meiner Ölheizung zu tun?

Der CO2-Preis und das Ölheizungsverbot sollen auf lange Sicht dafür sorgen, dass weniger Öl verbraucht und weniger CO2 ausgestoßen wird.

Anfang 2021 wurde ein CO2-Preis eingeführt. Er startet mit 25 Euro pro Tonne CO2, die Brenn- und Kraftstoffe in Gebäuden oder im Verkehr erzeugen. Der CO2-Preis steigt stetig von Jahr zu Jahr, bis auf 55 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2025. Da auch nach 2025 weitere Preiserhöhungen geplant sind, lohnt sich der Umstieg auf Gasheizungen kombiniert mit erneuerbaren Energien von Jahr zu Jahr mehr.

In punkto CO2-Vermeidung bietet sich die Wuppertaler Fernwärme (WSW Talwärme) als hervorragende Option an.

Was bleibt gleich in Bezug auf Ölheizungen?

Grundsätzlich gilt für alle bereits installierten Anlagen: Sie genießen Bestandsschutz, das heißt, sie dürfen weiterlaufen und müssen nicht ausgebaut werden. Die schon jetzt geltende Austauschpflicht für Ölheizungen und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre sind, bleibt bestehen.

Heizungs-Förderung 2021: Was wird genau gefördert?

Wer seine alte Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Gerät ersetzen lässt, erhält hierfür eine Austauschprämie von bis zu 45 Prozent der Investitionskosten. Ein Fördersatz von 40 Prozent ist z. B. erzielbar, wenn der Umstieg von einer Ölheizung auf eine Gas-Hybrid-Heizung erfolgt (also auf eine neue Erdgas-Heizung kombiniert mit Technologie zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien, die mindestens 25 Prozent der Heizlast des versorgten Gebäudes bedienen). Zu den förderfähigen Kosten zählt auch ein neu einzurichtender Erdgas-Hausanschluss.

Zusätzlich werden Heizungsmodernisierungen über den WSW Klimafonds bezuschusst. Bei einer Umstellung von einer Ölheizung auf eine Erdgas-Solarthermie-Heizanlage ist eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro möglich.

Unabhängig von den vorhandenen Fördermöglichkeiten bietet WSW Wärmecontracting auf Erdgas-Basis gegenüber Ölversorgung die Chance, die Kosten der CO2-Abgabe einzusparen. Laut Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) wird der Verbrauch fossiler Energieträger ab 2021 mit festen CO2-Werten pro Tonne belastet. Aufgrund unterschiedlicher Emissionsfaktoren für die Berechnung der Kosten pro kWh führt Heizen mit Gas gegenüber Öl hierbei zu geringeren Kosten, wenn auch Erneuerbare Energien oder Fernwärme zu einer weitaus kräftigeren Ersparnis führen.

2021 liegt der Preis pro kWh bei ca. 0,5 ct für Erdgas und ca. 0,7 ct für leichtes Heizöl. Bis 2025 werden diese Werte schrittweise auf ca. 1 ct/kWh (Erdgas) bzw. ca. 1,5 ct/kWh (HEL) angehoben. Zusätzlich zu der CO2-Ersparnis durch Effizienzgewinne beim Contracting kommt es zu Ersparnissen aufgrund des niedrigeren Emissionsfaktors für Erdgas.

Was muss ich jetzt machen?


Wenn Sie unsicher sind, wie alt Ihre Heizungsanlage eigentlich ist, sollten Sie dies möglichst bald überprüfen und unsere WSW Wärmeplaner auf mögliche Lösungen ansprechen. (Link zum Kontakt)

Welche Produkte kann ich als Privatkunde nutzen, um von Heizöl umzustellen?

Für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleine Mehrfamilienhäuser bietet sich z. B. eine neue Gasheizung an. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, bei geeigneten Voraussetzungen eine Wärmepumpe zu nutzen. Informieren Sie sich auf wsw-online.de über die Wärmeversorgung der WSW.

Welche Dienstleistungen und Produkte bieten die WSW Besitzern/Vermietern von Mehrfamilienhäusern (Wohnungswirtschaft) an?

Für Gewerbebetriebe oder die Wohnungswirtschaft bietet Ihnen unser Produkt WSW Wärme eine zu ihrem Energiebedarf passende Lösung. Wir passen Ihre neue Erzeugungsanlage Ihrem tatsächlichen Bedarf an und erstellen ein zukunftsfähiges und wirtschaftliches Energiekonzept. Natürlich immer unter Berücksichtigung möglicher gesetzlicher Vorteile. So können Sie in Ihr Kerngeschäft investieren statt in Ihre Energie-Assets oder in Ihre Energieinfrastruktur. Dank unseres 24/7-Service sind Sie jederzeit auf der sicheren Seite. Und das Wichtigste: Bei Fragen steht Ihnen ein zuverlässiger Ansprechpartner mit dem entsprechenden Know-how zur Verfügung. Informieren Sie sich bei uns über Wärmelösungen für Besitzer und Vermieter von Mehrfamilienhäusern in der Wohnungswirtschaft

Was ist der Tal.Kessel?

Das Online-Portal Tal.Kessel wird von den Wuppertaler Stadtwerken gemeinsam mit der Wuppertaler Handwerksinnung Sanitär-Heizung-Klima betrieben. Hier finden Sie Antworten für alle Fragen rund um Kauf oder Miete einer neuen Heizungsanlage. Mit einer modernen Heizung heizen Sie effizienter. Somit sparen Sie nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt.

Hinter dem Portal stehen rund 20 Wuppertaler Installationsbetriebe, die der Innung für Sanitär, Heizung und Klima angehören und Ihnen fachliche Qualität garantieren.

Was ist, wenn keine Gas- oder Fernwärmeleitung in meiner Nähe liegt?

Dann überlegen wir zusammen mit Ihnen die beste Lösung für Ihre Immobilie und beziehen auch die Förderungen ein, die für Ihren Fall greifen.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Um eine solide Kostenschätzung vornehmen zu können, müssen der jeweils notwendige Hausanschluss, die erforderliche Leistung und das am besten geeignete Heizgerät oder -System betrachtet werden. Um dann wiederum die möglichen Förderungen in Abzug zu bringen. Dazu sprechen Sie am besten direkt mit den WSW Wärmeplanern.

(Antragsformulare für Hausanschluss verlinken)

Was kostet der Austausch einer Heizung?

Der Austausch einer Heizanlage für ein Mehrfamilienhaus ist immer von der konkreten Situation vor Ort abhängig. Für ein individuelles Angebot kontaktieren Sie unsere WSW Wärmeplaner für Gewerbekunden.

Um die Kosten für die Heizungsmodernisierung in einem Einfamilienhaus abzuschätzen, können Sie unser Online-Portal Tal.Kessel nutzen. 

Nach wie vielen Jahren rechnet sich eine neue Heizung?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, denn die höhere Effizienz und die damit verbundenen Einsparungen von Energie und CO2-Preis sind von Anlage zu Anlage unterschiedlich und abhängig von der Primärenergie, die Sie dann nutzen.

Wer berät zum Heizungstausch?

Unsere WSW Wärmeplaner bieten Ihnen kompetente Beratung rund um das Thema Wärme und Heizung. Sprechen Sie uns gerne an:

Privatkunden:

Energieberatung
Tel.: 0202 569-5151
Fax: 0202 569-5190
energieberatung@wsw-online.de

Gewerbekunden/Wohnungswirtschaft:

Vertrieb Energiedienstleistungen
Tel. 0202 569-5170
Fax 0202 569-5160
energiedienstleistungen@wsw-online.de

Wer installiert die neue Heizung?

Bei der Umsetzung Ihrer neuen Heizung können Sie einen eigenen Installateur beauftragen oder die WSW Wärmeplaner empfehlen Ihnen einen geeigneten regionalen Fachbetrieb.

Wer übernimmt Betriebsführung, Wartung etc.?

Das hängt davon ab, für welchen Weg Sie sich entscheiden:

Beim Kauf liegen Betriebsführung, Wartung etc. in Ihren Händen bzw. denen Ihres Installateurs. Wenn Sie sich für eines unserer Service-Angebote (Contracting oder Pacht) entscheiden, übernehmen wir das für Sie und Sie müssen sich um nichts mehr kümmern.

Wann ist der beste Zeitpunkt zur Umstellung?

Die Umstellung erfolgt am besten außerhalb der Heizperiode (ab ca. April).

Wie lange dauert der Umbau?

Das ist abhängig von Umfang der Planung und Leistungsklasse sowie von eventuell nötigen Vorarbeiten wie z. B. einem Hausanschluss.