Wuppertaler Stadtwerke AG zum Urteil im Schwebebahnprozess

Durch das Schwebebahnungiück vom 12.04.1999 sind viele Menschen gesundheitlich und psychisch sehr hart getroffen worden. Dies gilt auch für Familienangehörige, die neben den Opfern an den menschlichen Folgen dieses Schwebebahnunglücks zu leiden haben. Die WSW erklären nochmals, dass sie auch in Zukunft nach Abschluss des Schwebebahnprozesses alle erdenkliche Hilfe in Form von Beratung, Unterstützung und finanziellem Ausgleich den Betroffenen zukommen lassen werden. Die Sozialberatung der WSW (Herr Kehrmann, Tel. 0202 569 3994 und Frau Baumgardt, Tel. 0202 569 3082) steht dafür auch in Zukunft weiterhin zur Verfügung. Darüber hinaus werden die WSW im Interesse der betroffenen Schwebebahnopfer und Ihrer Angehörigen einen unabhängigen sogenannten "Ombudsmann" einschalten, der den Betroffenen als Ansprechpartner und Vermittler In allen Fragen zur Bewältigung der Unfallfolgen zur Seite stehen wird. Die kritischen Aussagen des Gerichts zum Sicherheitskonzept der WSW können erst nach Auswertung der Urtelisbegründung bewertet werden. Ob die nach dem Unfall bereits im Juni 1999 vorgenommenen Verbesserungen des Sicherheitskonzeptes ausreichend sind, wird mit der Technischen Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung) abgestimmt. Im Verlaufe des Prozesses wurde mehrfach der Zustand des Unfallwagens und des Schwebebahngerüstes angesprochen. Hierzu ist festzustellen, dass ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Sachverständiger keine Mängel an unseren Betriebsmitteln festgestellt hat. Dies ist nicht zuletzt auf den hohen, allen Sicherheitsanforderungen gerecht werdenden Unterhaltungsaufwand zurückzuführen. Zum Strafmaß für die Angeklagten möchten wir uns an dieser Stelle nicht äußern. Das Gericht hat ein Urteil gesprochen. Die Urteilsbegründung liegt uns noch nicht vor.

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