Historie

Historie

Jüngste Geschichte

2014

Offizieller Abschluss des Schwebebahnausbaus nach 19 Jahren

 

 

 

2013

Erstes Brennstoffzellen-Mikrokraftwerk Wuppertals in einer Sparkassenfiliale

Wiedereröffnung der Station Werther Brücke, die in historischem Gewand aufgebaut wird und deren Beleuchtung positive Resonanz erfährt

Übernahme der Trinkwasserversorgung Wuppertals durch die Stadt Wuppertal, Verbleib der Betriebsführung bei der WSW Energie & Wasser AG

 

2012

Eröffnung des ersten gemeinsamen Windparks von ENGIE (früher: GDF SUEZ Energie) Deutschland AG und Wuppertaler Stadtwerke in der Gemeinde Helmstadt bei Würzburg

Eröffnung der formidentisch wiederaufgebauten Schwebebahnstation Völklinger Straße

Errichtung der ersten Ladestation für Elektro-Mobile durch die WSW

2011

Auftragserteilung an die Fa. Vossloh Kiepe zum Bau der neuen Generation Schwebebahnfahrzeuge

Wiedereröffnung der Schwebebahnstation Landgericht, die mit ihren Jugendstilhauben sich im historischen, formidentischen Gewand zeigt.

2010

Fertigstellung des Entlastungssammler Wupper nach 20-jähriger Bautätigkeit

Erneuerung der Stütze 100 des Schwebebahngerüstes nach einem anspruchsvollen Kraftakt

Auftragserteilung an die Fa. büro+staubach, die neuen Schwebebahnen zu gestalten.

Erster Hybridbustest in Kooperation mit dem VER

2009

Kraftwerk Wilhelmshaven

WSW Beteiligung (15 Prozent) am Kohlekraftwerk Wilhelmshaven von GDF SUEZ Energie Deutschland, Start des Stahlbaus am Kraftwerk

Gründung der WSW 3/4/5 Energie GmbH gemeinsam mit GDF SUEZ Energie Deutschland

Beginn der Partnerschaft zwischen GDF SUEZ Energie Deutschland und WSW Energie & Wasser AG

2008

Beginn der Partnerschaft mit der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER)

Übergabe Schwebebahnendhaltestelle Vohwinkel

 

 

2007

Fertigstellung „Nordtangente“ (9,3 km lange Erdgaspipeline)

Neuausrichtung der WSW und Gründung der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, WSW Energie & Wasser AG, WSW mobil GmbH

2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

seit 2007

2003-07 Partnerschaft mit RWE Plus und Cegedel

2002-07 Partnerschaft mit Stadtwerke Velbert

1997 -1999

1999
 
Inbetriebnahme Schwebebahnstation Kluse
 

1997
 
Beginn des systematischen Ausbaus der Schwebebahn
 

1962 - 1997

1997
 
Betrieb des gesamten Kanalnetzes
 

1988
 
Inbetriebnahme Neuanlage im Heizkraftwerk Elberfeld
 

1987
 
Stilllegung der Straßenbahn
 

1985
 
Fertigstellung Große Dhünn-Talsperre
 

 
 
Beginn Erneuerung des Heizkraftwerkes Elberfeld
 

1982/83
 
Stilllegung und Verkauf des Kraftwerks Kupferdreh
 

 
 
Inbetriebnahme Schwebebahnstation Ohligsmühle
 

1981
 
Inbetriebnahme der Gas- und Dampfturbinenanlage im HKW Barmen
 

1975
 
Baubeginn Große Dhünn-Talsperre
 

1973/74
 
Errichtung des Heizwerkes Viehhof
 

1973
 
Gründung der Bergischen Trinkwasserverbund GmbH (BTV)
 

 
 
Inbetriebnahme neuer Schwebebahnfahrzeuge
 

1971
 
Auflösung der BEV durch Übernahme in die Wuppertaler Stadtwerke AG
 

1968 - 70
 
Umstellung der Gasversorgung auf Erdgas
 

1964
 
Errichtung zweier Dampferzeuger im HKW Elberfeld
 

1962
 
Errichtung des Heizwerks Unterbarmen
 

1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

1948

Am 1. März entsteht die Wuppertal Stadtwerke AG. Sie ging aus den Städtischen Werken (Versorgung) und der Wuppertaler Bahnen AG (Nahverkehr) hervor.

1940

Die Stadt Wuppertal kauft die Wuppertaler Schwebebahn AG mit Inventar und die Bergische Kleinbahn AG von der Firma Siemens

 

Zusammenschluss der Barmer Bergbahn AG, der Bergischen Kleinbahn AG sowie der Wuppertaler Schwebebahn AG und der Elektrischen Straßenbahn AG zu den Wuppertaler Bahnen AG.

1929

Zusammenfassung der Gaswerke Elberfeld, Barmen, Ronsdorf, Cronenberg und Langerfeld zum Gaswerk Wuppertal Zusammenschluss der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung zu den Städtischen Werken Wuppertal

1927

Aufnahme der Fernwärmeversorgung aus dem Kraftwerk Kabelstraße

1925

Erweiterung des Barmer Kraftwerks in ein Heizkraftwerk

1921

Beginn der Fernwärmeerzeugung in Barmen

1920

Gründung der Bergischen Elektrizitäts-Versorgungs-GmbH (BEV); sie lieferte Strom für Elberfeld und Vohwinkel Gründung der Schwebebahn Vohwinkel - Elberfeld - Barmen AG, später Wuppertaler Schwebebahn AG, durch die Stadt Elberfeld, die 49 % Anteil an der Schwebebahn erhielt. Seit ihrem Bau gehörte die Schwebebahn der Continentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen

1919

Einsatz der ersten Autobuslinie

1912

Bau der Kerspe-Talsperre durch die Stadt Barmen

 

Inbetriebnahme des Gemeinschaftswerks Hattingen

1911

Abschluss eines Gaslieferungsvertrages zwischen der Stadt Barmen und der August Thyssen Hütte. Gleichzeitig Einstellung der Eigenerzeugung.

1910

Gründung des Gemeinschaftswerks Hattingen GmbH durch die Stadt Barmen und das Elektrizitätswerk Westfalen AG (heute RWE AG) Gründung der Überland- und Zechenzentrale Kupferdreh GmbH (ab 1920 Bergische Elektrizitätsversorgung GmbH - BEV -)

 

Übernahme der Elberfelder Rundbahn und der Nord-Südbahn durch die Elektrische Straßenbahn Barmen-Elberfeld AG. Beide Bahnen wurden von der Stadt Elberfeld erbaut.

1909

Erwerb der Kleinbahn Elberfeld-Cronenberg-Sudberg- Remscheid durch die Barmer Bergbahn AG

1907

Die Barmer Bergbahn AG wird Eigengesellschaft der Stadt Barmen

1903

Übernahme des Kraftwerks am Clef durch die Stadt Barmen

1901

Erweiterung des Kraftwerks am Clef

 

Inbetriebnahme der Schwebebahn

1900

Bau der oberen Herbringhauser Talsperre durch die Stadt Barmen Bau der Salbach-Talsperre durch die Stadt Ronsdorf

 

Inbetriebnahme des Kraftwerks Kabelstraße

19. Jahrhundert

1899

Inbetriebnahme des Wasserwerkes Ronsdorf

1896

Inbetriebnahme des Gaswerkes Langerfeld

1893

Errichtung des Kraftwerks am Clef durch die Barmer Bergbahn AG

1892

Gründung der Barmer Bergbahn AG

 

Inbetriebnahme des Gaswerkes Cronenberg

1887

Bau eines Elektrizitätswerks in Elberfeld

1883

Inbetriebnahme des Wasserwerkes Barmen

1881/83

Errichtung eines städtischen Gaswerks in Elberfeld

1881

Bau des Grundwasserwerks Volmarstein an der Ruhr durch die Stadt Barmen

1879

Bau des Grundwasserwerks Benrath am Rhein durch die Stadt Elberfeld

1876

Das 1845 gebaute Gaswerk geht in den Besitz der Stadt Barmen über

1874

Gründung der Pferde-Eisenbahn Barmen-Elberfeld, die später in Elektrische Straßenbahn Barmen-Elberfeld AG umbenannt wurde

1868

Inbetriebnahme des Gaswerkes Elberfeld

1863

Inbetriebnahme des Gaswerkes Ronsdorf

1845

Beteiligung der Stadt Barmen am Bau eines Gaswerks

1838

Vertragsabschluss zur Gasbeleuchtung zwischen der Stadt Elberfeld und einem bergischen Konsortium

Erste Anfänge

Die Wuppertaler Stadtwerke AG wurden 1948 durch das Einbringen der Städtischen Werke Wuppertal in die Wuppertaler Bahnen AG gegründet. Dieser Gründungsakt zu einer gemeinsamen Kapitalgesellschaft wurde im Rat der Stadt Wuppertal heftig als „Privatisierung“ diskutiert, letztlich aber mit den Bausteinen einer „freiwilligen Mitbestimmung“ und einem „Sozialdirektor“ mit großer Mehrheit beschlossen.

Die Wurzeln der Wuppertaler Stadtwerke reichen dabei bis weit ins 19. Jahrhundert zurück.

Seit 1838 gab es in Elberfeld eine Gasversorgung. Das erste Gaswerk entstand 1868. In den Jahren 1887 und 1888 wurden kommunale Kraftwerke in Elberfeld und Barmen in Betrieb genommen. Elberfeld war damit die erste preußische Großstadt mit kommunaler Stromversorgung. Fernwärme, eine sehr zeitgemäße, weil umweltschonende Energieform, gibt es im Tal der Wupper schon seit 1908 durch die Fernwärmeauskopplung aus der Müllverbrennungsanlage Klingelholl. Bis 1929 hatten Barmen und Elberfeld jeweils eigene Stadtwerke. Mit der Vereinigung zur Stadt Wuppertal wurden die Städtischen Werke Wuppertal als Eigenbetrieb geführt.

1971 integrierte man die Bergische-Elektrizitäts-Versorgungs GmbH, die Vohwinkel und Elberfeld mit Strom belieferte, in die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) AG.

Dass die Gründungsväter der Verkehrs- und Versorgungsbetriebe in Wuppertal innovativ waren und vorausschauend dachten, beweist nicht nur die Schwebebahn. Die WSW betreiben auch den größten Kugelgasbehälter Deutschlands, der schon 1958 gebaut wurde. Das Heizkraftwerk Barmen konnte bereits 1930 den größten gemauerten Schornstein vorweisen. Das Heizkraftwerk Elberfeld erhielt 1900, als erstes Kraftwerk auf dem Kontinent, Dampfturbosätze mit je 1 MW Leistung, die die damals üblichen Kolbendampfmaschinen ersetzten. Nationale und internationale Anerkennung erlangten die WSW mit Einführung und Veröffentlichung ihres Netzkonzepts.

Die Städte Elberfeld und Barmen schufen bereits vor 1900 mit der Gründung ihrer Kommunalen Wasserwerke die Grundlage der heutigen Wasserversorgung. Elberfeld holte sich das Trinkwasser aus dem heute noch existierenden Wasserwerk Benrath. Barmen baute zunächst die Obere Herbringhauser Talsperre und später die Kerspe-Talsperre. 1975 beteiligten sich die Wuppertaler Stadtwerke am Bau der Großen Dhünn-Talsperre, die 1988 in Betrieb ging.

Die Geschichte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Wuppertal begann 1874 mit der Pferdeeisenbahn Barmen-Elberfeld. 1894 wurde die Barmer Bergbahn, die erste elektrisch angetriebene Zahnradbahn der Welt auf der Strecke Clef – Toelleturm in Betrieb genommen. Im selben Jahr fuhr die erste Straßenbahn zwischen den Stationen Alter Markt und Heckinghausen.

Wichtigstes Verkehrsmittel war und ist jedoch die Wuppertaler Schwebebahn. 1901 wurden zunächst die Teilstrecken Kluse - Zoo und Zoo – Vohwinkel für den öffentlichen Fahrgastverkehr freigegeben. Die restliche Strecke, Kluse – Oberbarmen, eröffnete 1903.

Die erste Buslinie der „Elberfelder Bahnengruppe“ fuhr 1919 – allerdings nicht in Wuppertal, sondern auf der Strecke Essen-Werden – Essen-Bredeney.

WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH • Telefon: 0202 569 0 • E-Mail: wsw@wsw-online.de