Häufige Fragen

Häufige Fragen

Die Versorgung mit WSW Talwärme, die lokale Fernwärme aus Wuppertal, ist durch gesetzliche Rahmenbedingungen festgelegt und bietet beim Wechsel darüber hinaus einige finanzielle Fördermöglichkeiten. Erfahren Sie mehr dazu, indem Sie unten auf die häufig gestellten Fragen klicken. Die wichtigsten Informationen und Daten liegen als PDF-Dateien zum Download bereit. Gerne können Sie auch Kontakt mit uns aufnehmen.

Was regelt die EnEV?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt seit 2002 u.a. wie viel Heizenergie ein neu errichtetes Gebäude maximal verbrauchen darf. Am geltenden EnEV-Standard orientieren sich die Effizienzstandards der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für Neubauten und Altbausanierungen. Nicht nur weil die KfW ihre attraktiven Kredite und Zuschüsse an die Erreichung sehr guter energetischer Standards knüpft, ist die Energieeffizienz eines Gebäudes wichtig. Vielmehr bestimmt heutzutage ein guter Energiestandard den Wert einer Immobilie. Der Gesetzgeber verschärft die Anforderungen der Energieeinsparverordnung schrittweise, um den Weg für den ab dem Jahr 2021 EU-weit vorgeschriebenen „Niedrigstenergiestandard“ zu ebnen.

Mit einem Fernwärmeanschluss von WSW erfüllen Sie die Vorgaben der EnEV schon jetzt auf einem Schlag zu 100 Prozent.

Weiterführende Informationen zu Förderungen

Was ist das EEWärmeG?

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ist  im Jahr 2009 in Kraft getreten. Zweck des EEWärmeG ist es, im Interesse des Klimaschutzes, der Schonung fossiler Ressourcen und der Minderung der Abhängigkeit von Energieimporten eine nachhaltige Entwicklung der Wärme- und Kälteversorgung zu ermöglichen. Die Weiterentwicklung von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien soll dabei gefördert werden.
Das Gesetz soll außerdem dazu beitragen, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu steigern.

Ökologische Kennzahlen

Was bedeutet Primärenergiefaktor?

Der „Primärenergiefaktor“ zeigt das Verhältnis von der eingesetzten Primärenergie (Kohle, Gas, Öl) zur abgegebenen Endenergie. Hierbei gilt: Je kleiner der Primärenergiefaktor, desto umweltschonender und effizienter ist der Energieeinsatz und -aufwand von der Quelle bis zum Endverbraucher. Für Deutschland gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV), dort sind alle entsprechenden Primärenergiefaktoren der Energieträger festgelegt.
Weil in der Müllverbrennungsanlage die Energie aus Bio-Müll gewonnen wird, gilt für diese Fernwärme der Primärenergiefaktor 0.

Prognose Primärenergiefaktor/Wämeanteil KWK 2018

Bescheinigung Primärenergiefaktor Südhöhen

Bescheinigung Primärenergiefaktor Tal

Was bedeutet CO2-Emissionsfaktor?

Der „CO2-Emissionsfaktor“ zeigt die energetische Bewertung unserer Talwärme in den Teil-Netzbereichen „Südhöhen“ und „Tal“ der WSW. Es gilt auch hierbei genauso wie beim Primärenergiefaktor: Je kleiner der CO2-Emissionsfaktor, desto umweltfreundlicher unsere Talwärme.

Für die Fernwärmeteilnetze „Südhöhen“ und „Tal“ der WSW wurden die spezifischen CO2-Emissionsfaktoren gemäß dem Arbeitsblatt AGFW FW 309-6 „Energetische Bewertung von Fernwärme – Bestimmung spezifischer CO2-Emissionsfaktoren (Dezember 2014) –„ bestimmt und in Form einer Bescheinigung zertifiziert. Die bescheinigten CO2-Emissionsfaktoren geben an, wie viel Masse an Kohlendioxid - bezogen auf den gesamten Brennstoffeinsatz bzw. auf die erzeugte Fernwärme - freigesetzt wird.
Den beiden Fernwärmeteilnetzen der WSW wurden folgende Faktoren bescheinigt:

  • Tal: CO2-Emissionsfaktor der Wärmelieferungen fWL Tal = 0,0250 Mg CO2 /MWh (kg CO2 /kWh)
  • Südhöhen: CO2-Emissionsfaktor der Wärmelieferungen fWL Südhöhen = 0,0043 Mg CO2 /MWh (kg CO2 /kWh)

Bescheinigung CO2-Emissionsfaktor Südhöhen

Bescheinigung CO2-Emissionsfaktor Tal

Förderungen

Weil Sie mit einem Fernwärmeanschluss der WSW die EnEV zu 100 Prozent erfüllen, werden Sie von Land und Bund mit finanziellen Förderungen unterstützt. Klicken Sie auf die nachfolgenden Links, um zu erfahren, welche Zuschüsse derzeit möglich sind:

WSW Förderungen

Aber das ist noch nicht alles:
Weil uns die Natur in Wuppertal am Herzen liegt, unterstützen die WSW Ihre Maßnahmen mit positivem Klimaeffekt zusätzlich zu den anderen bestehenden Förderprogrammen:
Die Umstellung von Erdgas, Öl-, Flüssiggas- oder Nachtstromspeicherheizungen auf Fernwärme durch den Einbau einer Übergabestation fördern die WSW mit einem Investitionskostenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro je Anlage.

WSW Förderung von Holzenergieanlagen Fernwärme

Anträge und Gesetze

WSW Geschäftskunden • Telefon: 0202 569-5180 • E-Mail: geschaeftskunden@wsw-online.de