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Sommerwanderungen in und um Wuppertal

Wanderspaß für die ganze Familie

Wuppertal ist schön und Wuppertal ist grün und es gibt vor allem wahnsinnig viel zu entdecken. Mystische Wälder, wilde Flüsse, historische Bauwerke und ganz viel abwechslungsreiche Natur. Und wie könnte man all das schöner erkunden als wandernd! Wir stellen 5 verschiedene Wanderrouten in und um Wuppertal vor. Unter dem Komoot-Link gibt es die Route digital mit einigen nützlichen Hinweisen. Und für noch mehr Touren bzw. Details zu den 5 vorgestellten schaut gerne auf www.mobil.nrw vorbei.

Unser Tipp: Der perfekte Ticketpartner ist unser eezy.nrw. Einfach einsteigen, einloggen, austeigen und nur die gefahrene Luftlinie bezahlen. So kommt man eezy zum Startpunkt der Wanderung und kann sich nachher entspannt nach Hause fahren lassen.

1. Tour: Unterwegs auf dem Bergischen Weg

Anfahrt: Aus Wuppertal (in der Woche alle 20 Minuten) mit dem Bus CE 64 zur Bushaltestelle Wuppertal-Wahlert und halbstündlich aus Richtung Solingen.
Abfahrt: Halbstündlich (in der Woche alle 20 Minuten) ab Solingen Schaberg mit der S 7 in Richtung Wuppertal Hbf und Solingen Hbf.

Ein paar Fakten zur Tour:

  • Länge: rund 12,8 km mit 330 Höhenmeter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wandertour
  • Kennzeichnung: Durchgehend markiert mit einer schwarzen Linie auf orangefarbenen Grund

Diese Streckenwanderung von rund 11,5 Kilometer startet an der Bushaltestelle Wahlert. Wir wandern zunächst entlang des Bergischen Weges oberhalb der Wupper entlang. Dabei kommen zunächst im Kaltenbachtal an der alten Sensenschmiede vorbei um dann auf die alten Straßenbahnschienen zu stoßen. Von 1914 bis 1969 fuhr eine Straßenbahnlinie quer durch den Wald. Heute können sich Besucher von April bis Oktober an jedem zweiten Wochenende mit der Museumsbahn fahren lassen. Sie verbindet Croenenberg auf der Höhe mit dem Straßenbahnmuseum. Danach geht es entlang der Markierung durch Cronenberg und dann durchwandern wir das wunderschöne Rheinbachtal bis wir hinter dem Örtchen Berg den Morsbach erreichen. Nun geht es nochmal etwas sportlich hinauf zur Bundesstraße 229 und ab da weiter hoch. Genießen Sie den Blick, gönnen sich eine Verschnaufpause und dann laufen wir bis zur Wupperbrücke bergab. Die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands – die Müngstener Brücke- ist schon weit im Voraus zu sehen. An der Weggabelung „Waschbusch“ haben wir die Qual der Wahl: direkt hinauf zum Bahnhof (500 Meter) oder noch mal hinunter ins Wupper-Tal zum Haus Müngsten und zum Brückenpark (unbedingt zu empfehlen).

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2. Tour: Die Gülden-Werther-Wupper-Runde

Anfahrt und Abfahrt: Remscheid-Güldenwerth Linie: S 7 aus/in Richtung Solingen und Wuppertal (wochentags alle 20 Minuten, am Wochenende halbstündlich) 
 

Ein paar Fakten zur Tour:

  • Länge: 13,6 km mit 220 Höhenmeter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wandertour
  • Kennzeichnung: Markierung A1

Von dem Bahnhof Güldenwerth biegen wir zunächst rechts in die Hauptstraße ein, um dann schon bald die blauen Wegweiserschilder des Bergischen Weges zu entdecken und auf einem kleinen Pfad weiterzuwandern. Es geht durch eine kleine Siedlung, an Pferdeweisen vorbei und dann rechts ab einen kleinen Waldweg entlang. Linke Hand sehen wir einen alten Friedhof, rechte Hand befindet sich das Morsbachtal, das früher berühmt war für seine Werkzeugmacher und den Raffinierstahl. Nach einem kurzen Stück auf dem Bergischen Weg folgen wir unserer Markierung auf einen Forstweg, der uns bergauf führt. Belohnt wird der Aufstieg mit einem tollen Blick auf Wuppertal, die Wupper und die Müngstener Brücke. Wir wandern weiter auf dem A1 und unterqueren die 107 Meter hohe Brücke, bevor wir uns dann wieder bergauf bewegen. Weiter geht es dann auf dem Wanderweg „Röntgenweg“, der uns direkt zu Schloss Burg führt. Wir verlassen das Tal der Wupper, gehen nun in nördlicher Richtung oberhalb des Eschbachtals. Durch Wälder und an einigen Industriehallen vorbei wandern wir weiter, noch ein Stück den Berg hinauf bis wir unser Ziel den Bahnhof von Güldenwerth erreichen.

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3. Tour: Hände in die Wupperhöhen

Anfahrt: Wuppertal Hbf/ Oberbarmen Bf Linie: 60 (Schwebebahn)
Abfahrt: Wuppertal Hbf/ Oberbarmen Bf Linie: 60 (Schwebebahn)

Ein paar Fakten zur Tour:

  • Länge: 9,8 km mit 200 Höhenmeter
  • Schwierigkeitsgrad: Moderat
  • Kennzeichnung: nur sporadisch vorhanden

Wir starten unsere Tour am Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen.Für die Anreise kann man perfekt die Schwebebahn nutzen. Von ihr sieht man auch schon das erste Ziel: den Gaskessel, den wir nach ein paar Metern bereits erreicht haben. Ganz 65 Meter ist dieses Industriedenkmal hoch. Wir laufen weiter über die Heckinghauser Zollbrücke die Wupper entlang und erklimmen den ca. 200 Meter hohen Hedtberg. Oben angekommen belohnt uns die tolle Aussicht für den Aufstieg.  Entspannen können wir jetzt  kurz beim Wandern durch den Waldpark Hedtberg. Doch recht schnell geht es wieder bergauf zu unserem nächsten Ziel: dem 345 Meter hohen Ehrenberg. Durch Wälder und Wiesen, vorbei am Ehrenberger Bauernlädchen geht es zum Baumschulweg und zum Wildgehege. Nach einer Rast geht es an der A1 entlang zurück zum Gaskessel, wo wir uns im Visiodrom eine tolle Projektionsshow anschauen können. Als letzten Punkt erklimmen wir noch den Skywalk des Gasometers bevor es zurück Richtung Schwebebahn geht.

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4. Tour: Neanderlandsteig

Anfahrt: Mehrmals in der Stunde mit der S 8 / S 68 aus Richtung Wuppertal zum Bahnhof Gruiten.
Abfahrt: Mit dem Bus 641 durchgehend in Richtung Wuppertal-Vohwinkel und Gruiten ab Bushaltestelle Düssel, Wülfrath.

Ein paar Fakten zur Tour:

  • Länge: 16,4 km mit 210 Höhenmeter
  • Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wandertour, Streckenwanderung
  • Kennzeichnung: Durchgehend markiert mit weißem „N“ auf rotem Grund

Unsere Tour startet am Bahnhof Gruiten, von dem wir auf einem Feldweg ins Tal der Düssel wandern. Die Düssel entlang wandernd, bewundern wir die schönen Pfaue und gelangen kurz danach ins Dorf Gruiten. Es geht weiter und wir erkunden das Naturschutzgebiet Grube 7, das früher einmal als Kalksteinbruch genutzt wurde. Nach einem seichten Aufstieg gelangen wir zu einem kleinen Wildpark am Haus Poock, wir wandern weiter durchs „Osterholz“, am Wuppertaler „Neu-Amerika“ vorbei, bis wir an der Quarter Horse Ranch die prächtigen Pferde bestaunen können. Zum Staunen wird uns auch der nächste wunderschöne Wanderabschnitt entlang der Düssel bringen. Der romantische Bach lädt zum Verweilen und Ausruhen ein. Doch weiter geht es Richtung Schinderhannesturm zum Örtchen Düssel. Von hier bringt uns der Bus zurück nach Wuppertal.

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5. Tour: An der Wupper entlang

Anfahrt: Mit der Regionalbahn aus Richtung Wuppertal und Solingen stündlich bis Solingen Schaberg.
Abfahrt: Mit den Bussen Linie 691 und 697 ab Rüden Richtung Solingen.

Ein paar Fakten zur Tour:

  • Länge: 14,9 km mit 370 Höhenmeter
  • Schwierigkeitsgrad: Schwer
  • Kennzeichnung: „X" und „S", Raute (5)

Unsere Tour startet an der Haltestelle Solingen Schaberg. Wir gehen ab hier in Richtung Wupper, folgen dem mit „X“ oder „S“ markierten Weg und genießen den tollen Ausblick ins Tal und auf die Müngstener Brücke. Wir wandern talwärts, passieren die Gaststätte Wiesenkotten und folgen weiter der Route „X“. Durch das Dorf Burg hindurch, an Schloss Burg vorbei und dann geht es bergauf und bergab bis wir irgendwann am Rüdenstein-Denkmal ankommen. Einmal verschnaufen und dann geht es weiter zum Obenrüdener Kotten und langsam durch Obenrüden und Untenrüden zur Bushalte. Achtung: Die Tour ist ziemlich anspruchsvoll mit einigen kernigen Steigungen.

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