Ein Jahr Busbahnhof

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Vor genau einem Jahr haben die Wuppertaler Stadtwerke den neuen Busbahnhof am Döppersberg in Betrieb genommen. Runde 500.000 Busse haben in dieser Zeit etwa 20 Millionen Fahrgäste über den neuen Busbahnhof transportiert. Nach einem Jahr haben die Stadtwerke nun Bilanz gezogen, wie es am neuen zentralen Verknüpfungspunkt des Wuppertaler ÖPNV klappt. „Auch nach einem Jahr sind wir vom Busbahnhof immer noch begeistert“ so WSW mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger. „Nicht nur seine Funktionalität, sondern auch das Erscheinungsbild kommt bei den Leuten gut an“, freut sich Jaeger. Unter betrieblicher Betrachtung fällt seine Bilanz ebenfalls positiv aus: “Auch bei der Verkehrssicherheit sind wir sehr zufrieden“. Dafür spreche, dass es außer zwei kleinen Blechschäden keine Zwischenfälle gegeben habe. Der Verkehrsfluss über die Straße Döppersberg funktioniert gut. Zusammen mit der Lichtsignaltechnik der Stadt Wuppertal wurden nach dem Fahrplanwechsel 2018 die Ampelschaltungen für die Busse noch einmal optimiert, um zügig vom Busbahnhof ausfahren zu können und über die Kreuzung Brausenwerth zu gelangen. Von den Fahrgästen gab es nach der Inbetriebnahme fast durchweg Lob. Häufigster Kritikpunkt war das Fehlen einer Uhr am Busbahnhof. Die WSW haben darauf reagiert, die aktuelle Uhrzeit wird jetzt auf allen Anzeigern der dynamischen Fahrtzeitinformation angezeigt. Auch eine häufig im Vorfeld geäußerte Befürchtung, der Busbahnhof würde zu Vandalismus einladen, hat sich nicht bestätigt. Außer einer beschädigten Trennscheibe gab es keine besonderen Vorkommnisse. 35 Linien halten an dem zentralen Knotenpunkt des Wuppertaler ÖPNV, verteilt auf fünf Bussteige. Sie verknüpfen den Hauptbahnhof mit gut 50 Fahrtzielen in und außerhalb Wuppertals. In Spitzenzeiten fahren bis zu 120 Busse pro Stunde hier an und ab. Es gibt Haltepositionen für 18 Busse gleichzeitig. Der Busbahnhof ist für 65.000 Fahrgäste pro Tag bzw. 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr ausgelegt. Im gesamten Bereich des Busbahnhofs gibt es kostenloses WLAN. In der Bahnhofs-Mall befindet sich das neue MobiCenter der WSW, das auch am Samstag geöffnet hat. Für Information und Aufenthaltsqualität der Fahrgäste hat die WSW unter anderem 13 dynamische Informationsdisplays mit Vorleseeinrichtung auf dem Busbahnhof und fünf weitere in der Bahnhofs-Mall installiert, 15 Sitzgruppen und ebenso viele Windschutzwände sowie 38 Mülleimer. Die Ausstattung des Busbahnhofs hat 1,2 Millionen Euro gekostet. Das Kundencenter der WSW mobil direkt unter dem Busbahnhof haben die Kunden mittlerweile für sich entdeckt. Da alles rund ums Ticket-Abonnement auch dort erledigt werden kann, besuchen viele Kunden das neue Mobicenter in der Bahnhofsmall. „Da ist aber noch Luft nach oben“, stellt Jaeger fest. Auch das Parkhaus unter dem Busbahnhof hat seine Kunden gefunden. Seit Eröffnung im August 2018 hat sich die Anzahl der Kurzparker von anfänglich rund 7.000 auf über 21.000 pro Monat erhöht. Auch das Kiss&Ride-Angebot wird mittlerweile mit 20 Prozent der Kunden sehr gut angenommen. Laut einer aktuellen Kundenumfrage, die an zwei Tagen Anfang November durchgeführt wurde, bewerten über 90 Prozent der befragten Kunden das Parkhaus mit den Schulnoten eins bis zwei. Dazu trugen sowohl die gute Lage, das helle und übersichtliche Erscheinungsbild, sowie die moderne Technik, wie Einzelstellplatzanzeige und Möglichkeit der Girocard-Zahlung, bei.

Auch die Fahrgäste schätzen den Busbahnhof. Foto: WSW

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