Tag der Daseinsvorsorge 2020 - Corona-Pandemie zeigt: Auf die WSW ist Verlass

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Strom kommt aus der Steckdose, Wasser läuft aus dem Hahn, warm ist es ebenfalls, der Nahverkehr rollt und das Abwasser verschwindet wie von Zauberhand im Abfluss. All das ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge für die Menschen in Wuppertal. Die WSW kümmern sich darum, dass dies alles funktioniert – auch in schwierigen Zeiten.

Daseinsvorsorge umfasst Leistungen, die man für einen funktionierenden Alltag und eine hohe Lebensqualität braucht. Für die meisten Menschen in Deutschland sind eine sichere Energie- und Trinkwasserversorgung und der ÖPNV so selbstverständlich, dass sie gar nicht weiter darauf achten. Zu Unrecht, denn dahinter stecken eine Menge Arbeit und Menschen, auf die man sich rund um die Uhr verlassen können muss. Die WSW versorgen die rund 355.000 Einwohner in Wuppertal zuverlässig mit Strom, Gas, Fernwärme und Trinkwasser, betreiben den Bus- und Schwebebahnverkehr und kümmern sich um die Abwasserbeseitigung. Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig diese Arbeit ist. Auch in der Krise sind die WSW für die Bürgerinnen und Bürger da und sorgen für sie. Seit Beginn der Corona-Pandemie tragen kommunale Unternehmen und Stadtwerke deutschlandweit als Betreiber kritischer Infrastrukturen und Erbringer der Leistungen der Daseinsvorsorge eine besondere Verantwortung.

Die WSW haben schon früh effektive Maßnahmen ergriffen, um Mitarbeiter und Kunden vor einer Infektion zu schützen. Mit Erfolg. Die Versorgung mit Energie und Trinkwasser war jederzeit gesichert. Die Leistungen im ÖPNV wurden nur kurzfristig aufgrund der geringeren Nachfrage zurückgefahren. Inzwischen wird schon wieder die gewohnte Leistung auf Straße und Schiene gebracht. Dafür, dass das auch so bleibt, sorgen mehr als 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im WSW-Konzern.

1914 Gigawattstunden Strom lieferten die WSW im vergangenen Jahr an ihre Kunden. Der Anteil Erneuerbaren Energien (EE) daran wächst stetig. Mehr als die Hälfte des von den WSW gelieferten Stroms stammt aus EEG-Anlagen. Als erster Versorger weltweit bieten die WSW ihren Kunden die Möglichkeit, Ökostrom aus regionaler Produktion direkt vom Erzeuger zu beziehen. So bekommt die Energiewende auch eine lokale Komponente. Der „Tal.Markt“ nützt nicht nur dem Klimaschutz, sondern sichert auch Wertschöpfung am Standort Wuppertal und fördert Investitionen in EE-Anlagen in der Region.

Auch bei der Wärmeversorgung handeln die WSW nachhaltig. Die neue „Talwärme“ wird umweltfreundlich im Müllheizkraftwerk der AWG sowie im gasbefeuerten Heizkraftwerk Barmen erzeugt. Beide Anlagen arbeiten hocheffizient und ermöglichen den Abnehmern, umweltschonend zu heizen oder Prozesswärme für die Industrieproduktion zu beziehen. Nachhaltigkeit spielt auch im ÖPNV eine immer größere Rolle. Seit Juni 2020 setzen die WSW Wasserstoffbusse im Linienverkehr ein. Der Wasserstoff für die emissionsfreien Fahrzeuge wird mit Strom aus dem AWG-Müllheizkraftwerk produziert. Auch dieses Projekt ist einmalig in Deutschland.

Mit über 3000 Beschäftigten und rund 140 Auszubildenden gehören die WSW zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in Wuppertal. Sie sind ein wichtiger Auftraggeber für Dienstleister und Handwerk und unterstützen als Sponsor zahlreiche Vereine und Projekte in der Stadt. All das sind Leistungen, die nicht nur die Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger sichern, sondern die auch für Lebensqualität in der Schwebebahnstadt sorgen.

Über den Tag der Daseinsvorsorge

Der Tag der Daseinsvorsorge findet jedes Jahr am 23. Juni statt. Deutschlandweit zeigen kommunale Unternehmen an diesem Tag ihre Leistungen der Daseinsvorsorge – von Energie- und Wasserversorgung, über Abwasser- und Abfallentsorgung bis hin zum Ausbau von Glasfaser. International ist der Tag als „Public Service Day“ bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen. Der Tag der Daseinsvorsorge wird vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert.

Die WSW sorgen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme für die Menschen in Wuppertal. Der Kugelgasbehälter Möbeck ist Teil der erforderlichen Infrastruktur.

Beim Einsatz von Wasserstoffbussen im ÖPNV sind die WSW Vorreiter in Deutschland.

Das Windrad von "Bürgerwind Cronenberg" liefert Strom für den Tal.Markt. Bei der AWG wird mit Strom aus der Müllverbrennung Wasserstoff für die Busse der WSW mobil produziert.

Als Sponsor unterstützen die WSW zahlreiche Vereine und Initiativen in Wuppertal. Die WSW sind Paten des kleinen Elefanten "Kimana" im Grünen Zoo Wuppertal; links: Zoo-Direktor Arne Lawrenz, rechts: WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach.

Pressekontakt: Wuppertaler Stadtwerke, Konzernkommunikation; 0202 - 569 3766/3943

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