Umbau des Kaiserwagens bleibt eine Herausforderung

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Beim Kaiserwagen geht es um nichts weniger, als ein 120 Jahre altes Verkehrsmittel in die Neuzeit zu holen. Die größte Herausforderung: Da weltweit kein vergleichbares Fahrzeug existiert, gibt es weder Expertise aus diesem Bereich noch ausgewiesene externe Gewerke.

Für den historischen Kaiserwagen hatten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) beziehungsweise deren Tochtergesellschaft WSW mobil eine Rad-Erneuerung veranlasst. Bedauerlicherweise wurde über die beauftragte Gießerei das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet – ein Rückschlag, der nicht zu erwarten war. Dazu kommt, dass an den noch vor Verfahrenseröffnung gelieferten Rädern bei Materialprüfungen Schäden entdeckt wurden, die eine Neuproduktion erforderlich machen. Infolgedessen sondieren die WSW mobil bereits den eng begrenzten Markt für diese Facharbeiten.

„Wir versichern, dass wir – in enger Abstimmung mit der Stadt Wuppertal als Eigentümerin der Infrastruktur – alles in unserer Macht Stehende tun, um die komplexen, immer wieder neuen Herausforderungen rund um den Kaiserwagen zu bewältigen und dieses einmalige historische Fahrzeug wieder in Betrieb nehmen zu können,“ so Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil.

Eine konkrete Terminzusage ist angesichts der bisherigen Erfahrungen in Bereichen, die außerhalb der Einflussmöglichkeiten der WSW mobil liegen, jedoch nicht möglich. Jaeger: „Wir informieren gerne über die laufenden Fortschritte – und natürlich, sobald der Fahrgastbetrieb wieder absehbar ist. Der genauso wichtig für uns ist wie für Wuppertal.“

Der historische Kaiserwagen wird nach rund 120 Betriebsjahren umfassend erneuert.

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