WSW machen die Schwebebahn wieder leiser

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Die Radreifen der Fahrzeuge werden erneuert. Das hat Auswirkungen auf den Fahrplan.

Es wird derzeit manchmal lauter auf der Strecke, je nachdem welches Schwebebahnfahrzeug gerade vorbei fährt. Die Ursache sind die Radreifen. Sie verursachen bei hohen Laufleistungen einen erhöhten Geräuschpegel. Ein Umstand, der auch vielen Fahrgästen und Anwohnern an der Schwebebahnstrecke aufgefallen ist.

Grund zur Sorge ist das nicht, die Betriebssicherheit ist jederzeit gewährleistet. Aber die Fahrgeräusche sind ein Ärgernis, das die WSW schnellstmöglich abstellen wollen. Die WSW werden daher die Erneuerung der Radreifen vorziehen und schicken dafür besonders laute Bahnen in die Schwebebahnwerkstatt.

Bis alle Bahnen wieder leise durchs Tal rollen, kann es Corona-bedingt noch etwas dauern. Für die notwendigen Ersatzräder gibt es aktuell einen Lieferengpass. Die ungeplante Austauschaktion hat Auswirkungen auf den Fahrplan. Da mehr Fahrzeuge eine Pause in der Werkstatt einlegen müssen, stehen weniger betriebsbereite Bahnen zur Verfügung.

Um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich so halten, nutzen die WSW die verkehrsärmere Zeit bis Ende der Sommerferien für die Werkstattaufenthalte. Bis Ende Juli bedeutet dies, dass die WSW ab 12. Juni bei der Schwebebahn tagsüber von einem Dreieinhalb-Minuten- auf einen Viereinhalb-Minuten-Takt umstellen müssen. Diese Einschränkung wird voraussichtlich bis Ende der Sommerferien bestehen bleiben.

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