WSW reparieren Fahrschiene der Schwebebahn

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Die Arbeiten zur pünktlichen Wiederaufnahme des Regelbetriebs der Schwebebahn gehen voran. Sowohl die WSW als auch der Schwebebahn-Hersteller Kiepe Electric arbeiten dazu parallel. Während die Mängelbeseitigung an den Schwebebahnen die wichtigste Aufgabe des Herstellers Kiepe Electric darstellt, arbeiten die WSW federführend daran, den Räderverschleiß zu reduzieren. Dazu haben die WSW in dieser Woche mit der Instandsetzung der Fahrschiene begonnen. Der atypische Verschleiß der Schwebebahn-Räder hatte die 26 Kilometer lange Schiene an zahlreichen Stellen beschädigt. Die meisten dieser Schienenabschnitte können durch Schleifen wieder instandgesetzt werden. Bei gravierenden Schäden müssen jedoch einzelne Schienenstücke von mehreren Metern Länge komplett ersetzt werden. Unabhängig von diesen Arbeiten wird die turnusgemäße Erneuerung der Fahrschiene im Klusebogen auf rund 300 Metern Länge vorgezogen. Für Anwohner wie die Monteure ist es dabei von Vorteil, dass die Arbeiten tagsüber - statt wie sonst üblich - in der Nacht stattfinden werden. Im Zuge der Arbeiten an der Schiene erfolgen parallel Wartungsmaßnahmen an den Personen-Sicherungseinrichtungen auf dem Gerüst. Entlang der Brücken verlaufen Schienen, in die sich die Arbeiter als Absturzsicherung einhaken. Außerdem sind Gitterroste als Gehbelag zwischen den Gleisen verlegt. Bei beiden Vorrichtungen werden die Befestigungen kontrolliert. Diese hatten sich aufgrund der Vibrationen punktuell gelöst. Den August und September hatten die Stadtwerke bereits für die turnusmäßige Wartung von Stromschiene, Weichenanlagen und Fahrschienendilatationen genutzt. Dilatationen sind Bereiche zwischen den Schienenstücken, die dazu dienen, die Längenausdehnungen des Stahls bei Temperaturschwankungen auszugleichen. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den außergewöhnlichen Räderverschleiß zu verstehen und zu beheben. Parallel achten wir akribisch darauf, dass der Schwebebahn-Hersteller Kiepe Electric die Mängel beseitigt.“ sagt WSW-Geschäftsführer Markus Hilkenbach. „Unsere oberste Prämisse ist, dass die Schwebebahn im August 2021 den regulären Betrieb wieder aufnehmen kann.“ Neben der Lösung dieser beiden zentralen Bereiche arbeiten die Wuppertaler Stadtwerke auch daran, die Verfügbarkeit der Bahnen im Regelbetrieb ab August zu erhöhen. So sollen die Bahnen im Störungsfall deutlich schneller wieder für den Regelbetrieb nutzbar sein. Dazu bauen die WSW unter anderem Werkstattkapazitäten aus.

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