Energiespartipps

Energiespartipps

Mit der Drosselung russischer Gaslieferungen hat sich die Lage auf dem Energiemarkt deutlich verschärft, seit Mitte Juni fließt durch die Pipeline North Stream 1 nur noch 40 Prozent der regulären Menge. Die Bundesregierung hat die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen, die sog. Alarmstufe.

Die Alarmstufe sendet das klare Signal an alle Gasverbraucherinnen und Gasverbraucher - von der Industrie bis zu den privaten Haushalten - dass dort, wo es irgend geht, Gas eingespart werden muss. Sprich: Der Verbrauch muss runtergehen, um sicher durch Herbst und Winter zu kommen.

Auch Strom kommt nicht nur aus der Steckdose, sondern wird häufig noch in gasbetriebenen Kraftwerken erzeugt. Deshalb hier noch einmal viele oft gehörte und einige neue Energiespartipps für Gas und Strom.

Energie beim Heizen sparen

Die richtige Raumtemperatur – das Thermostatventil nicht komplett aufdrehen

Egal, ob das Heizkörper-Thermostatventil auf 5 oder auf 3 eingestellt ist, der Raum heizt gleich schnell auf. Nur auf 5 wird viel mehr Energie verbraucht. Denn die Stufen des Thermostatventils dienen nur der Aussteuerung der Höchsttemperatur. Ist die Raumtemperatur am Thermostatkopf erreicht, schließt das Thermostat die Wärmezufuhr. Bei Einstellung 3 wird eine Soll-Raumtemperatur von ca. 20 bis 21°C erreicht. Als Faustregel gilt: Jedes Grad, auf das Sie verzichten, spart 6 Prozent Energie. Einstellungen auf dem Thermostatventil (Richtwerte)

  • (Sternchen): ca. 5° C, Frostschutz
  • Stufe 1: ca. 12° C
  • Stufe 2: ca. 16° C (z.B. für Schlafzimmer)
  • Stufe 3: ca. 20° C (z.B. für Wohn- und Kinderzimmer)
  • Stufe 4: ca. 24° C (z.B. für Badezimmer)
  • Stufe 5: ca. 28° C 

Heizkörper-Thermostatventile frei lassen

Sind Heizkörper durch Möbel, Gardinen, auch nasse Wäsche verstellt, können sie ihre Wärme nicht frei an die Raumluft abgeben und Heizkörper-Thermostatventile erfassen die Raumtemperatur nicht korrekt. Dies führt zu Hitzestaus und treibt die Heizkosten in die Höhe. Hinweis: Es gibt spezielle Heizkörper-Thermostatventile mit Fernfühlerfunktion, die hier Abhilfe schaffen können. Lassen Sie sich in diesem Falle von einer Heizungsfachfirma beraten. Die Heizwärme muss sich gut im Raum verteilen können, um energiesparend zu heizen. 

Auskühlung vermeiden - Nachbarräume im Blick behalten

Kalte Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie warme Luft. Im Winter sollte die Temperatur in ungenutzten Räumen nicht unter 15°C bis 17°C betragen, denn sonst kann Wärme aus den umliegenden Zimmern zum ungenutzten Raum „strömen“. Durch zu stark abgekühlte Wandflächen und eine zu niedrige Raumtemperatur können Schimmel und Bauschäden entstehen. Daher auch Türen von unbeheizten Räumen zu beheizten Räumen schließen! 

Stoßlüften Sie nur kurz – Fenster nicht in Dauerkippstellung

Zum richtigen Heizen im Winter gehört gutes Lüften: Viele glauben, dass beim Lüften auf Kippstellung weniger Wärme verloren geht. Andere wiederum meinen, auf diese Weise schnell für frische Luft zu sorgen. Beides ist falsch! Hinzu kommt, dass das Mauerwerk um die Fenster auskühlt, sich Feuchte absetzen und Schimmel bilden kann. Besser ist es, die Fenster regelmäßig für ein paar Minuten weit zu öffnen, und wenn möglich, für Querlüftung zu sorgen. Bei diesem Stoßlüften wird die Luft effizient ausgetauscht. Die Lüftung mit weit geöffnetem Fenster ist im Winter nur dann energiesparend, wenn dies innerhalb von maximal 4 bis 7 Minuten mehrfach am Tag geschieht. Wichtig: Das Heizkörper-Thermostatventil ist beim Lüften abzudrehen und danach wieder in die gewünschte Stufe einzustellen. Extratipp: Wenig beheizte Räume sind besonders gut zu lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden. Im Zweifel kann man auch mit einem preisgünstigen Hygrometer (Feuchtemessgerät) die Luftfeuchtigkeit messen. 

Nachts Rollläden runter

Richtig heizen im Winter heißt vor allem, möglichst wenig Wärme entweichen zu lassen - nicht nur zu unbeheizten oder gering beheizten Nachbarräumen, sondern auch nach außen. Um den Wärmeverlust über die Fenster zu verringern, sollten die Rollläden heruntergelassen werden. 

Sind Fenster und Türen dicht?

Durch undichte Fenster oder Türen können große Wärmeverluste entstehen. In der Heizperiode können Sie einfach mithilfe einer Kerzenflamme testen, ob Heizenergie nach draußen strömt: Gehen Sie vorsichtig dazu mit einer brennenden Kerze am Rahmen des geschlossenen Fensters oder der Tür entlang und beobachten Sie die Flamme. Bewegt Sie sich, sind Ihre Dichtungen nicht mehr in Ordnung und sollten ausgetauscht werden. Oder die Fenster müssen, was meist relativ einfach umzusetzen ist, nachgestellt werden, damit der Anpressdruck der Dichtungen wieder korrekt ist. Die Arbeiten werden von einer Fensterfachfirma ausgeführt. In Eigenregie kann man häufig auch selbstklebende Dichtungsbänder an den Fenstern oder Türen montieren. Für die Wohnungstür können Türdichtungen angebracht bzw. nachgerüstet werden. Moderne Fenster und Haustüren mit Wärmeschutzverglasung sparen besonders viel Energie. 

Heizkörpernische dämmen

Mit einer fachgerechten Dämmung hinter dem Heizkörper wird der Wärmeverlust über die Außenwand verringert. Entsprechende Dämmmatten - mit und ohne Alubeschichtung zur Reflektion der Wärmestrahlung – sind in der Regel günstig und einfach anzubringen. Aber zwischen Heizköper und der Dämmplatte muss die Raumluft noch ausreichend zirkulieren können, sonst erbringt der Heizkörper seine Heizleistung nicht. Grundsätzlich sind Heizkörpernischen keine energetisch gute Lösung. Bei Modernisierungsmaßnahmen ist es empfehlenswert, die Heizkörpernische zuzumauern und den Heizkörper direkt vor der Wand zu montieren.

Heizkörper entlüften

Gluckernde Heizkörper werden nicht mehr richtig warm - sie müssen entlüftet werden. Diese Arbeiten sollten durch eine Heizungsfachfirma ausgeführt werden. Die Heizungsanlage wird wieder fachgerecht nachgefüllt und der Anlagendruck korrekt eingestellt. 

Heizungsregelung nutzen – Nacht- oder Tagesabsenkung

Mit Reglersystemen können Sie die Temperatur zu frei wählbaren Zeiten automatisch einstellen. Gerade für Berufstätige lohnt es sich, die Temperatur tagsüber (leicht) abzusenken und erst kurz vor Feierabend zu erhöhen. Sie kommen dann in ein warmes zu Hause und haben den ganzen Tag Energie gespart. Das gilt auch während der Urlaubszeit. Hierbei soll die Absenkung nicht zu hoch gewählt werden, weil dann Wandflächen zu stark auskühlen (beachte auch Tipp 3) und das „Wiederhochheizen“ die Energieersparnis zunichtemacht. Wer beim Heizen Energie sparen will, sorgt für eine gleichmäßige Wärmezufuhr - insbesondere auch im Bad. Zudem achtet er darauf, dass die Mindesttemperatur von 16 Grad nicht unterschritten wird. Wie realisiere ich eine Nacht- oder Tagabsenkung – zentral an dem Heizungsregler oder einzeln am Heizkörper-Thermostat? 

Diese Absenkung zentral am Heizungsregler ist in der Regel bei nur einem Gebäudenutzer (z.B. 1- oder 2- Familienhaus mit gleichen Nutzungszeiten) sinnvoll. Die Heizköper werden dann mit reduzierter (Vorlauf-) Temperatur durchströmt. Bleibt die Einstellung der Thermostatventile in den Räumen unverändert, werden diese trotzdem versuchen, die Raumtemperatur konstant zu halten und die Heizwassermenge im Heizkörper erhöhen. Somit greift die zentrale Nachtabsenkung am Regler erst dann, wenn sie so groß ist, dass die Thermostate sie nicht mehr ausgleichen können. Die Absenkung an jedem Heizkörper-Thermostat einzeln ist in der Regel bei Mehrfamilienhäusern sinnvoll. Die gewünschte (Nacht-)Absenkung muss aber Raum für Raum durchgeführt werden und morgens bzw. nach der Rückkehr von der Arbeit müssen die Thermostate wieder aufgedreht werden. Elektronische Thermostate mit Zeitschaltuhr machen diese Vorgehensweise deutlich komfortabler. 

Energieverbrauch kontrollieren

Durch die Kontrolle der Jahresrechnungen können Abweichungen vom jährlichen Energieverbrauch festgestellt werden und es können mögliche Ursachen, wenn nicht ein kalter Winter der Grund war, frühzeitig abgestellt werden.

Energie sparen mit unseren Podcasts

Im Haushalt wird im Alltag viel Energie verbraucht. Ob Strom oder Gas – jede eingesparte Kilowattstunde (kWh) bedeutet für Sie mehr Geld in Ihrer Haushaltskasse und für die Umwelt gleichzeitig aktiven Schutz. Mit den folgenden Energiespartipps zeigen wir Ihnen auf, wo sich im Haushalt Sparpotenziale befinden und wie Sie diese einfach nutzen können.

Heizen, Warmwasser und Lüften

Die meiste Energie im Haushalt wird beim Heizen verbraucht. Das macht zwischen 68 und 75 Prozent der gesamten Energiekosten aus. Es liegt in Ihrer Hand, durch bewusstes Heizen und Lüften den Energieverbrauch entscheidend zu senken. Wie einfach es ist, Energie effizient zu nutzen, wird mit den nachfolgenden Tipps erläutert.

Lüften

Vermeiden Sie während der Heizperiode eine Dauerlüftung: Lassen Sie Ihre Fenster nicht dauerhaft in Kippstellung. Denn dabei findet lediglich eine Zirkulation zwischen der Heizungsluft und der Außenluft statt. Die Wände im Fensterbereich kühlen aus, was eine Schimmelbildung begünstigt. Besser ist es, öfter und kurz bei ganz geöffnetem Fenster zu lüften. Drehen Sie das Thermostatventil am Heizkörper während der Fensterlüftung zu.

Heizen

Eine Reduzierung der Raumtemperatur um 1 °C bedeutet rund 6 Prozent Energieersparnis. Regeln Sie die Raumtemperatur nachts und bei längerer Abwesenheit herunter, zum Beispiel um 3 bis 5 °C. Das geht per Hand über die Drosselung der Heizkörperventile oder – eleganter – über den zentralen Raum- bzw. Heizkesselregler.

Rollläden und Vorhänge

Schließen Sie nachts Ihre Rollläden und Vorhänge. Damit verringern Sie die Wärmeverluste durchs Fenster. Auch dichte Fenster und Wohnungstüren sparen enorm.

Gezielt heizen

Beheizen Sie einzelne Räume gezielt. Hier lohnen sich programmierbare Thermostate, die die Temperatur nach Wunsch regeln.

Duschen

Lieber duschen als baden! Der durchschnittliche Wasser- und Energieverbrauch eines Wannenbades ist mehr als doppelt so hoch als beim Duschen (siehe Tabelle)

WannenbadDuschbad
Wasserverbrauch120 l50 l
Energieverbrauch4,05 kWh1,69 kWh

Sparköpfe

Überall: Bauen Sie Wassersparköpfe ein oder rüsten Sie Ihre Armaturen für wenig Geld um. Diese sparen bis zu 50 Prozent Wasser – und die entsprechende Energie zur Erwärmung.

Wasserspeicher

Schalten Sie alle Ihre Warmwasserspeicherbei längerer Abwesenheit ab, z. B. während Ihres Urlaubs.

Homeoffice

Durch Homeschooling und Homeoffice verbringen wir aktuell viel mehr Zeit zu Hause, als sonst üblich. Egal ob im Wohnzimmer, in der Küche oder im Büro - überall kann man Strom einsparen. Bei der Verwendung von Computer, Monitor und Drucker können Sie mit einigen Tricks den Energieverbrauch senken: Abschalten: Kein Verbrauch ist das größte Einsparpotenzial!

Auch wenn einzelne Maßnahmen so klein erscheinen, alles in allem können Sie einen großen Effekt auf der Stromrechnung bewirken. Damit die Stromkosten nicht explodieren, geben wir Ihnen ein paar praktische Energiespartipps an die Hand. Denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde spart bares Geld!

  • Wählen Sie einen hellen Ort zum Arbeiten, zum Beispiel am Fenster. So müssen Sie keine zusätzlichen Lichtquellen anschalten. Ist es dennoch zu dunkel, dann nutzen Sie doch Schreibtischlampen mit LED- oder Energiesparlampen.
  • Bei allem kommt es auf die Größe an, egal ob Bildschirm oder Computer: kleine Einsteiger-Modelle benötigen nicht so viel Energie wie große Geräte (z. B. Gaming-PC's). Notebooks und Netbooks sparen im Verhältnis zu Tower-PC's mehr Strom ein. Hat man ein Note- oder Netbook, kann man erst den geladenen Akku nutzen und erst dann in den Netzbetrieb wechseln, wenn es notwendig wird (Akku ist leer).
  • Stand-by-Geräte wie Drucker und Bildschirme sollten nach Gebrauch ausgeschaltet werden. Denn im Stand-by-Betrieb verbrauch Elektrogeräte weiter Strom. Neuere Modelle verbrauch in der Regel weniger Energie als ältere.
  • Setzen Sie eher auf Multifunktionsgeräte anstatt auf Einzelgeräte (Drucker, Kopierer und Scanner in einem Gerät).
  • Prüfen Sie Ihren WLAN-Router: Diese verfügen heute in der Regel über Energiespar-Optionen.
  • Sie legen eine kurze Pause ein? Dann fahren Sie den Computer herunter. Neue Modelle sind genauso schnell eingeschaltet, wie wenn Sie aus dem Stand-by-Modus reaktiviert werden. Und wenn Sie nicht den ganzen Computer ausschalten wollen, dann schalten Sie einfach den Bildschirm aus.
  • Verzichten Sie auf den Bildschirmschoner. Diese verbrauchen in der Regel mehr Strom als im Normalbetrieb. Grundsätzlich wird eher der Bildschirm und nicht der Stromverbrauch geschont.
  • Aus ist nicht gleich aus: Viele Geräte ziehen Strom, obwohl sie scheinbar aus sind. Nutzen Sie abschaltbare Stromleisten oder trennen Sie zum Beispiel den Notebook-Netzstecker direkt vom Strom.

Kochen und backen

Rund 30 bis 40 Prozent der jährlichen Stromkosten entstehen in der Küche. Mit den folgenden Energiespartipps können Sie Ihren Energieverbrauch möglichst gering halten.

Herd

Strom- oder Gasherd? Ein Vorteil: Beim Kochen und Backen ist ein Gasherd bzw. –ofen energieeffizienter und damit sparsamer als ein E-Herd. Beim Gasherd gibt es keine Vorheizzeiten.

Wasserkocher nutzen!

Nicht alles muss auf den Herd oder in den Ofen. Benutzen Sie Toaster, Eierkocher oder Wasserkocher. Sie garen energiesparend. Auch das Eierkochen mit sehr wenig Wasser im gut schließenden Topf ist sinnvoll.

Kochstelle

Wählen Sie immer die richtige Kochstelle! Jeder Zentimeter, den der Topf kleiner ist als die Hitzequelle kostet Sie rund 10 Prozent mehr Energie.

Deckel

Wenn das Rezept es zulässt, setzen Sie auf den Topf immer einen gut schließenden Deckel. So entweicht keine Hitze (= Energie).

Garen

Kochen Sie generell mit wenig Wasser und nutzen Sie einen Schnellkochtopf.

Umluft

Backen mit Umluft ist sparsamer als mit Ober- und Unterhitze. Die Temperatur ist beim Backen mit Umluft etwa 20 bis 30 °C niedriger. Auf ein Vorheizen kann meist verzichtet werden. Außerdem können mehrere Teile gleichzeitig gebacken werden.

Restwärme

Wie auch beim Kochen kann die Restwärme des Elektrobackofens genutzt werden. Schalten Sie den Ofen ein paar Minuten früher ab.

Selbst reinigen

Selbstreinigende Backöfen sind zwar bequem, verbrauchen aber beim Reinigungsprozess extrem viel Strom, weil sie bis zu drei Stunden auf 500 °C glühen. Mit einem feuchten Tuch lässt sich ein abgekühlter, aber noch warmer Backofen genauso leicht „selbst reinigen“.

Kühlen und gefrieren

Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den sogenannten Großverbrauchern und sind rund um die Uhr in Betrieb. Hier ist also energiesparendes Verhalten besonders wichtig.

Aufstellort

Stellen Sie Geräte, auf die Sie nicht ständig zugreifen müssen (Tiefkühler) an einem kühlen Ort auf, z.B. im Keller. Je weniger Umgebungstemperatur, desto weniger Energie wird für die Kühlung benötigt.

Temperatur

Überprüfen Sie die Kühl- und Gefrierschranktemperatur. Die meisten Geräte besitzen oftmals nur Skalen von 1 bis 7. Mit einem Thermometer können Sie die Kühlschranktemperatur einstellen. Bei Kühlschränken ist eine Temperatur von 6 °C ausreichend, bei Gefriergeräten -18 °C. Die Geräte kälter einzustellen bringt keinen Nutzen für Sie und kostet nur Energie und somit Geld.

Dichtung

Überprüfen Sie regelmäßig die Dichtungen des Gerätes. Ein physikalischer Grundsatz lautet: Warmluft fließt zur Kaltluft. Die Überprüfung der Dichtung ist ganz einfach: Dunkeln Sie die Küche ab und legen eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank. Wenn Sie bei geschlossener Schranktür im Dichtungsbereich einen Lichtschein sehen, könnte die Dichtung beschädigt sein oder die Türscharniere müssen neu justiert werden. Test anders: Tür öffnen – schließen – öffnen! Mussten Sie beim zweiten Öffnen kräftig ziehen? Prima! Die Dichtung Ihres Kühlschrankes ist in Ordnung.

Abluft

Die Lüftungsschlitze des Kühlschrankes nicht ab- und/oder zudecken. Die Wärme, die dem Innenraum entzogen wurde, muss ungehindert in die Wohnungsumgebung abfließen können. Ein Rückstau dieser Wärme bedeutet zusätzlichen Energieaufwand.

Auftauen

Stellen Sie Tiefgefrorenes zum Auftauen in den Kühlschrank. So nutzen Sie die Kälte (-18 °C), die das Tiefgefrorene in den Kühlschrank abgibt. Der Kompressor muss weniger arbeiten – und Sie sparen Energie. (Übrigens ist diese Methode auch aus hygienischen Gründen zu empfehlen.)

Abkühlen

Nie warme Gerichte in den Kühlschrank stellen! Warme Gerichte heizen den Innenraum auf und das Gerät muss mehr Energie aufwenden, um die Temperatur im Kühlbereich niedrig zu halten. Nutzen Sie nicht das Frosterfach des Kühlschrankes zum Einfrieren von Lebensmitteln. Legen Sie die Lebensmittel dazu in den Gefrierschrank.

Übrigens: wussten Sie, dass ein gut gefüllter Kühlschrank den Energieverbrauch ein wenig senkt?

Waschen und Spülen

Spülen

Das Geschirr nicht vorspülen. Mit der Maschine spülen ist sparsamer als von Hand, aber nur, wenn sie voll ist.

Fassungsvermögen

Nutzen Sie stets das ganze Fassungsvermögen der Wasch- und Spülmaschine aus. Setzen Sie Waschtemperaturen bewusst ein, denn jede unnötige Erhöhung der Waschtemperatur kostet wertvolle Energie.

Vorwäsche

Wählen Sie Vorwäsche/Vorspülen nur für wirklich stark Verschmutztes. Meistens ist eine Vorwäsche nicht notwendig.

Schleudern

Stellen Sie nicht immer die höchste Schleuderzahl ein. Je schneller die Maschine schleudert, desto mehr Energie verbraucht sie. Und Ihre Wäsche wird bei niedrigen Umdrehungszahlen geschont.

Wäschetrockner

Vermeiden Sie, wenn möglich, den Gebrauch von Wäschetrocknern. Der Verbrauch ist im Vergleich zur Waschmaschine dreimal so hoch, jeder Trockengang kostet Sie Geld!

Bügeleisen 

Sie können das Bügeleisen abschalten und die Restwärme noch für leichtere Textilien benutzen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass auch nicht jedes Teil unbedingt gebügelt werden muss.

Stand-by

Eine Untersuchung zum Stromverbrauch privater Haushalte hat ergeben, dass ein durchschnittlicher Haushalt bis zu 170 kWh Strom im Jahr durch Stand-by verbraucht! Wie Sie diesen unnötigen Verbrauch vermeiden können, zeigen wir mit folgenden Tipps.

Stand-by

Schalten Sie Geräte mit Stand-by-Funktion immer komplett aus. Elektrogeräte, die in Bereitschaft stehen, verursachen Kosten durch permanenten Energieverbrauch. Die Geräte haben je nach Typ und Hersteller einen unterschiedlichen Stand-by-Verbrauch.

Fernseher

Fernseher laufen oft mehrere Stunden am Tag. Vergleichen Sie bei der Anschaffung unbedingt den Stromverbrauch. Manche Modelle verbrauchen doppelt so viel wie andere gleicher Größe. Auch große Bildschirme sind Stromfresser.

Energiespartipps Nachtspeicher

Das richtige Beheizen der Wohnung mit Nachspeicher

Diele ca.15° 
Schlafzimmer ca.16°-18° 
Küche ca.18° 
Kinderzimmer ca.20°
Esszimmer ca.20° 
Wohnzimmer ca.20° 
Badezimmer ca.20°-22° 

Die oben genannten Raumtemperaturen werden erreicht, indem sie am Raumthermostat eingestellt werden. Der Raumthermostat regelt die Raumtemperatur und die Wärmeentnahme aus dem Speicherheizgerät über einen Ventilator. Dieser sorgt wiederum für eine vollständige Entladung des Speicherheizgerätes und eine optimale Wärmeverteilung in dem zu beheizenden Raum.

Die richtige Ladezeit zur Außentemperatur

 

Außentemperatur Abends 20.00 Uhr:Aufladezeiten in Stunden:
+17° bis +13°1,0
+13° bis +9°2,0
+9° bis +6°3,0
+6° bis +4°3,5
+4° bis +2°4,0
+2° bis -1°4,5
-1° bis -4°5,0
-4° bis -7°5,5
-7° bis -10°6,0
-10° bis -12°6,5
-12° bis -15°7,0
-15° bis -18°8,0

 

Das richtige Einstellen der Speicherheizung

Der Temperaturschalter am Speicherheizgerät soll für Räume, die nicht beheizt werden, auf null stehen. Bei Räumen mit einer mittleren Raumtemperatur von 15°-18° sollte er auf Stufe zwei stehen und in Räumen mit Temperaturen über 20° auf Stufe drei. Mit dieser Einstellung wird eine gleichmäßige Aufladung und Belastung der Speicherheizgeräte gewährleistet.

Eine Temperaturregelung für die Wohnräume ist über diesen Schalter nicht möglich. Die Raumtemperatur wird ausschließlich über den Raumthermostat geregelt.

 

Die Ladezeiten der WSW

Die Tagladung beginnt um 15.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr (Hochtarif=HT).
Die Nachtladung beginnt um ca. 22.00 Uhr und endet um ca. 6.00 Uhr (Niedertarif=NT).

 

Die Einstellung des Aufladeschalters

5.1. Aufladeschalter SUD 228 theben:
[1] Um die Nachtladung der folgenden Nacht zu bekommen, muss der Reiter [1] vor 20.00 Uhr auf die gewünschte Ladezeit eingestellt werden. Diese Einstellung erreicht man, indem man den Reiter [1] nach unten drückt. In dieser Stellung lässt sich nun der Reiter [1] nach links oder rechts auf die gewünschte Ladezeit einstellen.

5.2. Aufladeschalter SUD 225 theben

[1] Drehknopf zur Einstellung der Zeitscheibe [3] auf die Tageszeit und zur Einstellung der Ladezeitscheibe [4] für die Nachtladezeit. Tageszeit und Ladezeit einstellen: Drehknopf [1] nach rechts drehen bis zum Anschlag. Wird jetzt weiter gedreht, so wird die aktuelle Tageszeit eingestellt. Um die gewünschte Ladezeit einzustellen, wird der Knopf nach links auf die gewünschte Stundenzahl gedreht. [2] Einstellknopf für die Tagnachladung Bei der Schalterstellung „Ein“ erfolgt eine einmalige Tagnachladung. Bei der Schalterstellung „Dauer“ wiederholt sich die Tagnachladung täglich. Bei der Schalterstellung „Aus“ ist die Tagnachladung ausgeschaltet.[5] Markierungsstrich zur genauen Tageszeiteinstellung[6] Markierungsstrich zur genauen Ladezeiteinstellunng

5.3. Aufladeschalter Akkumat Typ N.8H

[1] Drehknopf zur Einstellung der Nachtladezeit; wird durch Drehen auf die gewünschte Ladezeit eingestellt. [2] Einstellung für Tagladung und Nachtladung Bei der Schalterstellung „Automat“ wird nur die Nachtladung entsprechend der Einstellung des Drehknopfes [1] gespeichert. Bei der Schalterstellung „Servo“ erfolgt eine einmalige Tagnachladung der Speicherheizung. Er schaltet ca. 1,5 Stunden nach Beginn der Nachtladezeit wieder auf „Automat“ um. Damit wird eine Dauerladung ausgeschlossen. Bei der Schalterstellung „Hand“ wird die Speicherheizung jeden Tag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr zum Hochtarif geladen, bis der Schalter wieder auf „Automat“ gestellt wird.

Energie sparen mit moderner Technik

WSW TelefonServiceCenter • Telefon: 0202 569-5100 • E-Mail: energie.wasser@wsw-online.de